Programm 2018

Dienstag, 23. Oktober 2018

08:00 Uhr
Registrierung zum 1. Veranstaltungstag
09:00 Uhr
Seminar 1 - Design von Stromversorgungen

Der Flyback als optimaler Wandler für offline SNTs bis
über 250 W


Dieses eintägige Seminar ist gänzlich auf die Praxis ausgerichtet und wendet sich sowohl an erfahrene wie junge Ingenieure. Die Teilnehmer werden in den Stand versetzt, gezielt optimale Designs zu erarbeiten. Es werden die Funktion und das Design einschließlich des extrem kritischen Trafodesigns und des Platinenlayouts behandelt, anschließend die Wahl der aktiven und passiven Bauteile, Sicherheits- und EMV-Aspekte, Schutz der Lasten. Zum Schluss wird die schwierige Messtechnik in Schaltnetzteilen erklärt. mehr
Unter den modernen Schaltnetzteilen ist der Flybackwandler mit Abstand der wichtigste, weil er niedrigste Kosten mit bester technischer Performance vereint; im wichtigsten Leistungsbereich bis über 250 W ist er unschlagbar. Sein Design ist jedoch außerordentlich schwierig, denn heute wird nicht nur pure Funktion, sondern  optimiertes Design verlangt, das mit "trial and error" nicht erreichbar ist.
 
Die Teilnehmer erhalten den vollständigen Text, der ihnen als Leitfaden und Nachschlagewerk bei der täglichen Arbeit dienen wird.

Übrigens! Dr.-Ing. Artur Seibt steht Ihnen in den Pausen nicht nur für Fragen zum Vortrag zur Verfügung. Sie sind auch eingeladen, mit ihm im Zweiergespräch konkrete Probleme aus Ihrer Arbeit zu besprechen. Mit seinem enormen Wissen und der langjährigen Erfahrung kann er in den meisten Fällen Rat bzw. Hilfestellung geben.

Seminarablauf:
  • 10:30 Uhr – 11:10 Uhr    Kaffeepause und Ausstellung
  • 12:40 Uhr – 13:40 Uhr    Mittagspause und Ausstellung
  • 15:10 Uhr – 15:50 Uhr    Kaffeepause und Ausstellung
  • 17:20 Uhr                        Ende erster Vortragstag
  • 19:30 Uhr – 23:00 Uhr    Cooler Abend im Brauhaus Würzburg

Referent: Dr.-Ing. Artur Seibt | Wien

Rheinländer, TH Aachen Dipl.-Ing. und Dr.-Ing. scl Elektronik. 25 Jahre Entwicklungschef, teilweise Geschäftsführer in Deutschland, den USA, den Niederlanden und Österreich. Professionelle Messtechnik (Oszilloskope, DVM, EVU-Messgeräte, Waagen, allgemein elektronische Messgeräte), Autoelektronik (Dieseleinspritzung, fahrerlose Transportsysteme für Autofabriken, Rußfilter etc.). Seit über 20 Jahren mit einem Ingenieurbüro selbständig; Hauptarbeitsgbiete: SNTs aller Art für die Firmen, professionelle Messgeräte, Seminare für die Weiterbildung von Ingenieuren (firmenintern), Fachartikel und –bücher.

09:00 Uhr
Seminar 2 - Auswahl von zuverlässigen Stromversorgungen

Praxisseminar: Wie finde ich eine zuverlässige Stromversorgung? Mit Oszilloskop und Stromzange selber herausfinden, ob man ein zuverlässiges Netzteil hat!


Leider werden moderne Netzteile immer komplizierter, um die gesetzlich geforderten hohen Wirkungsgrade zu erfüllen. Unglaubliche Effekte sind die Folge und damit wieder steigenden Zahlen bei Feldausfällen und Kundenreklamationen. Mit verhältnismäßig wenig Aufwand kann man dem vorbeugen. Kennzahlen zur Zuverlässigkeit von Netzteilen sind nach Erfahrung des Referenten oft irreführend und in der Praxis nicht aussagekräftig. Stromversorgungen analysiert man deshalb am besten selber mit Oszilloskop, Tastkopf und Stromzange, um sicher zu gehen, dass sie nicht nur funktionieren, sondern auch eine hohe reale Zuverlässigkeit haben und für die Anwendung geeignet sind. mehr
Netzteilausfälle können mehrere Gründe haben, an eine schlechte Entwicklung wird interessanterweise kaum gedacht. Firmen, die bereits schlechte Erfahrungen mit eingekauften Stromversorgungen gemacht haben, unterziehen diese oft einem „harten Dauertest“ kurz vor der Zulassung ihrer Geräte.

Wesentlich besser wären folgende Analysen:
  1. Sperrspannungen an den kritischen Halbleitern messen.
  2. Ripple-Ströme in den Elkos messen.
  3. Sättigung von induktiven Bauteilen messen.

Agenda des Seminars:
  1. Einführung
  2. Wichtige Messungen für die Zuverlässigkeit
    1. Black-Box-Messungen
    2. Interne Messungen
    3. Optische Inspektion
    4. Dokumentation
  3. Messgeräte und Laboreinrichtung
  4. Zusammenfassung: Wie finde ich eine zuverlässige Stromversorgung?

Seminarablauf:
  • 10:30 Uhr – 11:10 Uhr    Kaffeepause und Ausstellung
  • 12:40 Uhr – 13:40 Uhr    Mittagspause und Ausstellung
  • 15:10 Uhr – 15:50 Uhr    Kaffeepause und Ausstellung
  • 17:20 Uhr                        Ende erster Vortragstag
  • 19:30 Uhr – 23:00 Uhr    Cooler Abend im Brauhaus Würzburg

Referent: Markus Rehm | IBR Ingenieurbüro Rehm

Nach seinem Elektronik-Studium arbeitete Markus Rehm acht Jahre lang bei der Deutschen Thomson Brandt GmbH in Villingen-Schwenningen als Forschungs- und Entwicklungsingenieur im Labor für Stromversorgungen. Seit 20 Jahren ist er freiberuflich tätig und bietet seinen Kunden mit seinem Elektroniklabor Forschung, Entwicklung und Beratung für Medizintechnik, Automotive und IT als Dienstleistung an. Seine Schwerpunkte dabei sind die Funktionalität, die Zuverlässigkeit und die EMV von Leistungselektronik. Viele seiner Erfindungen wurden zu Patenten angemeldet und sind erfolgreich im Einsatz. Seit 2008 lehrt er als Dozent an der Hochschule Furtwangen University. Seine Vorlesungen sind: „Industrieelektronik“, „Stromversorgungen für eingebettete Systeme“, „E-Car Driving Technology“ und „Elektronikanwendungen in der Medizintechnik“.

17:20 Uhr
Ende des ersten Veranstaltungstages
19:30 Uhr
Cooler Abend im Brauhaus Würzburg

Mittwoch, 24. Oktober 2018

08:00 Uhr
Registrierung zum 2. Veranstaltungstag
09:00 Uhr
Update SiC und GaN - Reifegrad, Vor- und Nachteile, sinnvolle Anwendungsbereiche mehr
Zweck dieses Vortrags ist es, eine neutrale, jedoch angesichts der Vielzahl von Firmen, Produkten und Veröffentlichungen nur beispielhafte Momentaufnahme des Standes bei Leistungsschaltern für SV zu skizzieren; bereits vor Jahren wurden über 20 Firmen gezählt, die an GaN arbeiten. An SiC wird schon gut 20 Jahre gearbeitet.

Es erscheint notwendig, insbesondere die verschwiegenen Nachteile und grotesk falschen Zuschreibungen von Vorteilen sowie abwegige Vergleiche herauszustellen. Zwar geben es alle Firmen auf direkte Fragen zu, jedoch ist das Verschweigen gravierender Nachteile mit Desinformation gleichzusetzen. Auf der Basis tatsächlich erhältlicher Teile ist das Resultat kurzgefasst ernüchternd: Von einer allgemeinen Überlegenheit gegenüber Si ist keine Rede. Bauteile aus den neuen Materialien haben hpts. in bestimmten Applikationen wie Brückenschaltungen technische Vorteile.

Referent: Dr.-Ing. Artur Seibt | Wien

Rheinländer, TH Aachen Dipl.-Ing. und Dr.-Ing. scl Elektronik. 25 Jahre Entwicklungschef, teilweise Geschäftsführer in Deutschland, den USA, den Niederlanden und Österreich. Professionelle Messtechnik (Oszilloskope, DVM, EVU-Messgeräte, Waagen, allgemein elektronische Messgeräte), Autoelektronik (Dieseleinspritzung, fahrerlose Transportsysteme für Autofabriken, Rußfilter etc.). Seit über 20 Jahren mit einem Ingenieurbüro selbständig; Hauptarbeitsgbiete: SNTs aller Art für die Firmen, professionelle Messgeräte, Seminare für die Weiterbildung von Ingenieuren (firmenintern), Fachartikel und –bücher.

09:45 Uhr
Der maßgebliche Systemvorteil kundenspezifischer Stromversorgungen mehr
Total Cost of Ownership (TCO, Gesamtkosten des Betriebs) ist ein Abrechnungsverfahren, das Verbrauchern und Unternehmen helfen soll, alle anfallenden Kosten von Investitionsgütern (wie beispielsweise Software und Hardware in der IT) abzuschätzen. Anhand einer Investition von Stromversorgungen ermöglicht ein Beispiel dieser Überlegung zu folgen.
Sie lernen, warum es schwierig ist Inhalte der technischen Daten einer Stromversorgungen zu definieren.
Wie gehen Marktführer in ihren Branchen bei der Auswahl Ihrer Zulieferkomponente Stromversorgung vor, welche Bedingungen werden gestellt? Hierüber wird im Vortrag berichtet.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
  • Eine TCO (Total Cost of Ownership) - Betrachtung zur Technologie und kommerziellen Wirklichkeit bei der Auswahl von Stromversorgungslösungen
  • You get what you pay for!
  • Stromversorgungen im Kontext des Megatrends der Individualisierung
Referent: Hermann Püthe | Inpotron

Geschäftsführender Gesellschafter der inpotron Schaltnetzteile GmbH Unternehmensgruppe
Dipl.-Ing. (FH) der elektrischen Energietechnik
57 Jahre jung
35 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Entwicklung von Leistungselektronik, insbesondere getakteter Stromversorgungen

Als Familienvater mit vier Kindern und zudem als begeisterter Sportler, der aus seinem Elternhaus eine bodenständige, wertschätzende Erziehung erhalten hat, begeistert es mich mit Menschen Glück und Erfolg zu erleben, beruflich wie auch privat. Natürlich war und bin ich ungeduldig, ehrgeizig und ein Visionär, der jedoch auch gelernt hat mit Niederlagen umgehen zu können. Wobei meine liebe Frau behauptet, dass dies nicht für den Sport gelte...

10:15 Uhr
Wie Sie schnell und sicher zum optimalen Schaltnetzteil kommen mehr
Der Charme einer Stromversorgung wird von Anwendern in den Kategorien "Mystisch und Imaginär" kategorisiert. Der Anwender hat es nicht leicht.  Im Vortrag erfahren Sie, wie es möglich ist, Entscheidungen bei der Auswahl der für Sie richtigen Stromversorgung sachgerecht und wertfrei fällen zu können.
Datenblattangaben verstehen und daraus die für Sie richtigen Schlüsse zu ziehen wird ebenso erläutert, wie ein Vergleich zwischen je einer kundenspezifischen und einer kundenspezifischen Stromversorgung.
Zum Schluss gibt es noch eine umfangreiche Checkliste, die für Entscheider elementare Fragestellungen enthält.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:
  • Erwartung und Verständnis zu Stromversorgungen
  • Überlegungen und Lösungen zu "Make-or-Buy?"
  • Datenblätter verstehen und bewerten
Referent: Hermann Püthe | Inpotron

Geschäftsführender Gesellschafter der inpotron Schaltnetzteile GmbH Unternehmensgruppe
Dipl.-Ing. (FH) der elektrischen Energietechnik
57 Jahre jung
35 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Entwicklung von Leistungselektronik, insbesondere getakteter Stromversorgungen

Als Familienvater mit vier Kindern und zudem als begeisterter Sportler, der aus seinem Elternhaus eine bodenständige, wertschätzende Erziehung erhalten hat, begeistert es mich mit Menschen Glück und Erfolg zu erleben, beruflich wie auch privat. Natürlich war und bin ich ungeduldig, ehrgeizig und ein Visionär, der jedoch auch gelernt hat mit Niederlagen umgehen zu können. Wobei meine liebe Frau behauptet, dass dies nicht für den Sport gelte...

10:30 Uhr
Kaffeepause und Ausstellung
11:10 Uhr
Trends bei Stromversorgungen: Was muss mit Inkrafttreten der neuen Sicherheitsnorm IEC/EN 62368-1 beachtet werden mehr
Die beiden für viele Schaltnetzteile relevanten Sicherheitsnormen IEC/EN 60065 (A/V-Equipment) und IEC/EN 60950-1 (IT-Equipment) laufen zum 20. Dezember 2020 aus. Sie werden durch eine gemeinsame Nachfolgenorm IEC/EN 62368-1 ersetzt. Hauptunterschied zu den Vorgängern ist die Definition der Sicherheitsanforderungen anhand eines neuen, auf Gefahren basierenden Konzepts, wodurch das Sicherheitsdesign bereits in der frühen Produktentwicklungsphase in den Fokus gerückt wird.
Dieser Vortrag gibt einen Überblick über Konzept, Aufbau und Inhalt der IEC/EN 62368-1 und leitet die daraus folgenden Anforderungen für die Entwicklung von Schaltnetzteilen ab.

Referent: Gerrit Schulz | RSG Electronic Components

Nach dem Studium der Elektrotechnik war Gerrit Schulz zunächst verantwortlich für die Bewertung und Planung von Photovoltaikanlagen und die Auslegung von Wechselrichtern der Firma First Solar in Europa. Danach leitete er über mehrere Jahre Forschungs- und Entwicklungsprojekte für Li-Ionen Batterie- und Ladesysteme. Seit 2017 ist er als Entwicklungsleiter bei RSG verantwortlich für die Entwicklung kundenspezifischer Schaltnetzteile bis etwa 25kW.

11:30 Uhr
Thermische Simulation von Stromversorgungen – Wärmewege, Wärmenester und Barrieren mehr
In diesem Vortrag wird das Thema des Wärmemanagements grob beleuchtet. Fachspezifisch wird auf die verschiedenen Wärmewege in einer Stromversorgung eingegangen, wie Wärmenester und Barrieren via Simulation aufgedeckt und konstruktiv beseitig werden können.
Referent: Tobias Best | ALPHA-Numerics GmbH

Herr Best ist Inhaber und Geschäftsführer der ALPHA-Numerics GmbH. Die ALPHA-Numerics GmbH agiert als deutsche Industrievertretung der FutureFacility Limited, dem Hersteller von branchenspezifischer 3D Simulationssoftware. Neben dem Vertrieb dieser CFD Software zur Simulation der Wärmewege in elektronischen Geräten bis hin zum Rechenzentrum bietet die ALPHA-Numerics eine fundierte Ausbildung für Ingenieur im Bereich Elektronikkühlung und in der Nutzung solcher Simulationstools. Eine technische Betreuung der Softwareanwender sowie das Angebot umfangreicher Simulations-Auftragsarbeiten runden das Konzept ab.

11:50 Uhr
Höhere Wirkungsgrade in der Leistungselektronik setzen bessere passive Bauteile voraus mehr
Endlich hat der Wirkungsgrad in der Leistungselektronik den ihm gebührenden Platz eingenommen. Bei Offline-Schaltnetzteilen unter 1 KW, und dies ist die Mehrheit, haben die aktiven Bauelemente einen Stand erreicht, der in optimalen Schaltungskonfigurationen wie Cascodes kaum noch große Verbesserungen erwarten lässt; daher richtet sich die Aufmerksamkeit jetzt auf die Passiven Bauelemente, wenn man die Wirkungsgrade weiter steigern will.
Referent: Dr.-Ing. Artur Seibt | Wien

Rheinländer, TH Aachen Dipl.-Ing. und Dr.-Ing. scl Elektronik. 25 Jahre Entwicklungschef, teilweise Geschäftsführer in Deutschland, den USA, den Niederlanden und Österreich. Professionelle Messtechnik (Oszilloskope, DVM, EVU-Messgeräte, Waagen, allgemein elektronische Messgeräte), Autoelektronik (Dieseleinspritzung, fahrerlose Transportsysteme für Autofabriken, Rußfilter etc.). Seit über 20 Jahren mit einem Ingenieurbüro selbständig; Hauptarbeitsgbiete: SNTs aller Art für die Firmen, professionelle Messgeräte, Seminare für die Weiterbildung von Ingenieuren (firmenintern), Fachartikel und –bücher.

12:40 Uhr
Mittagspause und Besuch der Ausstellung
13:40 Uhr
Gerätesicherungen in der Praxis:
Das Datenblatt beschreibt die Eigenschaften einer Sicherung. Ihre Funktion in der Praxis wird jedoch oft von der Art und der Konstruktion des Schmelzleiters bestimmt! mehr
Die Auswahl einer geeigneten Geräte-Sicherung geschieht in der Regel auf Basis von verfügbaren Datenblättern. Die Datenblattangaben zu Gerätesicherungen werden häufig unter standardisierten Prüf- und Messbedingungen ermittelt. Das zentrale Element der Sicherung, der Schmelzleiter reagiert aber, je nach Art und Konstruktion, empfindlich auf sich ändernde Umgebungsbedingungen. Dabei hängt es von der Positionierung der Sicherung auf dem Board und der Beschaffenheit des Schmelzleiters ab welche Eigenschaften der Sicherung wie verändert werden. Ein Blick auf verschiedene Schmelzleiterarten lässt eine erste Einschätzung des möglichen Einflusses auf wichtige Funktionen der Sicherung zu. Eventuelle Fehlfunktionen der Sicherung im Betrieb und damit notwendige Nachbesserungen können so vermieden werden.
Referent: Dominic Thauer | ELSCHUKOM GmbH

Geb. 1984 in Hildburghausen/ Thüringen

2010 - Studium - Kommunikationstechnik und Elektronik (Beuth Hochschule für Technik) in Berlin

2013 - Entwicklungstätigkeit an Coventry University/ U.K.

2014 - Beginn Entwicklungstätigkeit bei Fa. Elschukom in Veilsdorf

ab 2017 - Leitung der F+E-Abteilung bei Fa. Elschukom

Referent: Manfred Rupalla | ELSCHUKOM GmbH

Geb. 1947 in Witten,

1961 - 1965 Lehre als Elektroinstallateur,

1969 - 1971 Ausbildung zum Elektrotechniker

1972 - 1973 Ausbildung zum Elektroniktechniker

1971 - 2008 Tätigkeit bei den Wickmann Werken in Witten als Projektleiter im F&E-Bereich mit Schwerpunkt Gerätesicherungen/ Produktentwicklung, Prüftechnik Projektleiter im QM-Bereich mit Schwerpunkt Zertifizierung/Auditierung, Qualitätsplanung
Projektleiter im F&E-Bereich mit Schwerpunkt Kleinst-Chipsicherungen in Dick- oder Dünnfilmtechnik

2009 - (Vor-)Ruhestand

2009 - Mitarbeit/Beratung im F&E-Bereich der Firma Elschukom

Nebenberufliche Aktivitäten:
1978 Abitur, anschließendes Studium der Erziehungs-/Sozialwissenschaften sowie der Philosophie (ohne Abschluss).

14:25 Uhr
Nahfeldabstrahlung von Schaltreglern:
Ursachen, Maßnahmen, Bauelemente mehr
Speicherinduktivitäten gehören zu den wichtigsten Kernbauteilen solcher Schaltregler, welche beim Designen meist auf die reinen elektrischen Eigenschaften wie RDC, RAC oder Kernverluste heruntergebrochen werden. Die elektromagnetischen Abstrahlungseigenschaften hingegen werden häufig ignoriert. Aufgrund der Schaltvorgänge in einem Schaltnetzteil wird eine Wechselspannung in der Induktivität erzeugt.
Da eine Induktivität - rein praktisch betrachtet - wie eine Rahmenantenne arbeiten kann, hängt die elektromagnetische Strahlung von einer ganzen Reihe von Faktoren ab. Hier gehören beispielsweise Quelleigenschaften wie Kern- und Schirmungsmaterial oder auch der Wahl des Wicklunganfangs.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Was bedeutet Nahfeld, Fernfeld, E-Feld und H-Feld hinsichtlich der EMV
  • Welchen Einfluß haben Schirmungsmaterial und Frequenz
  • Was gibt es beim Layout und der Auswahl von Speicherinduktivitäten hinsichtlich Abstrahlung zu beachten
Referent: Andreas Nadler | Würth Elektronik eiSos

Herr Nadler hat jahrelange Erfahrung als Hardware Engineer im Bereich der getakteten Stromversorgungen und der Analogen Schaltungstechnik. Seit dem Jahr 2015 arbeitet Herr Nadler als Field Application Engineer für die Würth Elektronik eiSos GmbH in der Business Unit für passive und aktive Bauelemente. Dort ist er spezialisiert auf den Entwurf von EMV konformen Stromversorgungen und Schnittstellen, sowie die gesamte Entstörung elektronischer Baugruppen.

15:10 Uhr
Kaffeepause und Ausstellung
15:50 Uhr
EMV von Stromversorgungen: Frühzeitige Bewertung der EMV-Eigenschaften spart Zeit und Ärger mehr
Stromversorgungen nicht selbst zu entwicklen, sondern sie als Modul hinzuzukaufen kann eine Reihe von Vorteilen (kürzere Entwicklungszeit, weniger erforderliches Know-how, etc.) mit sich bringen. Im günstigsten Fall kauft man mit der Stromversorgung auch das Know-how des Herstellers ein: Die Stromversorgung ist auf hohen Wirkungsgrad, gute thermische Eigenschaften, minimale Baugröße, gutes Regelverhalten, gute EMV-Eigenschaften u.v.m. optimiert. Manche dieser Parameter lassen sich allerdings anhand von Datenblattangaben nur schwer überprüfen bzw. beurteilen- dies gilt insbesondere für die EMV! Daher empfiehlt es sich, die wichtigsten Aspekte selbst zu überprüfen! Dieser Vortrag zeigt Ihnen, wie!

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Welche EMV-Aspekte sollte ich beachten?
  • Wie kann ich diese selbst nachmessen?
Referent: Nils Dirks | Dirks Compliance Consulting

Nils Dirks, Inhaber DCC

Nils Dirks arbeitete in den Jahren 1989-1991 als freier Mitarbeiter der Firma Compact Software, Paterson (New Jersey), wo er Erfahrungen in der C-Programmierung von Simulationstools sammelte.

1992 stellte er die erste Version der Software "Silent" vor, die seither kontinuierlich weiterentwickelt wird. Die 1993 von ihm gegründete Dirks Compliance Consulting veranstaltet seit Anfang der 90er die Seminarreihe EMV-Praxis®, in der er seit 2003 selbst als Vortragender mitwirkt.

In seinem eigenen Labor forscht er im Bereich EMV und gibt die Erkenntnisse in Seminaren und Beratungen weiter. Dabei schließen die Beratungen -also das Lösen konkreter EMV-Probleme- die "Regelschleife" um den optimalen Praxisbezug sicher zu stellen. Aus seiner Arbeit gingen diverse Veröffentlichungen hervor.

16:20 Uhr
Ersatz für EMV-Normen EN55022/EN55024 – Was bedeuten all die komische Symbole auf einem AC/DC Netzteil? mehr
In einem globalen Markt, hat der AC/DC Hersteller eine grosse Auswahl von lokalen und internationalen Zulassungen und deren Logos auszusuchen. Manche sind verpflichtend anzuführen in gewissen Märkten und es ist strafbar wenn sie nicht auf dem Produkt oder der Verpackung gut lesbar sind. Andere Prüfzeichnen sind gar nicht gesetzlich vorgeschrieben aber kommen trotzdem sehr gut bei den Endkunden an. Welche passen zu welchem Zweck?

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Welche Standards Markierungspflicht haben und welche nicht.
  • Welche Standards gehören zu welchen Anwendungen
  • Was darf ich freiwillig zertifizieren/markieren, um mein Produkt besser zu verkaufen?
Referent: Steve Roberts | RECOM Engineering GmbH & Co. KG

Steve Roberts wurde in England geboren. Er erhielt einen B.Sc. in Physik und Elektronik an der Brunel University, London, bevor er am University College Hospital arbeitete. Später wechselte er als Head of Interactives zum Science Museum, wo er seinen M.Sc. am University College, London erhielt. Vor 18 Jahren machte er seinen persönlichen Brexit und zog nach Österreich, wo er Technischer Direktor der RECOM-Gruppe in Gmunden wurde. Er ist der Autor der Bücher "DC/DC Book of Knowledge" und "AC/DC Book of Knowledge" (https://www.recom-power.com/de/emea/downloads/bok.html)

17:00 Uhr
Ende zweiter Vortragstag

Donnerstag, 25. Oktober 2018

08:00 Uhr
Registrierung zum DC/DC-Wandler-Tag
09:00 Uhr
Spezifikationsparameter einer getakteten Stromversorgung mehr
Fehlende oder gar falsche Parameter bei der Spezifikation einer Stromversorgung führen während der Entwicklung zwangsweise zu Verzug und unnötigen Kosten. Anhand dieses Vortrags soll dem Teilnehmer ein Leitfaden zur korrekten Erstellung eines Pflichtenheftes zum Design einer getakteten Stromversorgung an die Hand gegeben werden.
Weiterhin werden dann anhand dieser Spezifikationsparameter verschiedene Topologien von Leistungsteilen vorgestellt, um möglichst kosteneffizient und zeitnah zu einem funktionsfähigen Entwicklungsmuster zu gelangen.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Technische Spezifikation einer Stromversorgung
  • Auswahl der richtigen Stromversorgungstopologie anhand der Spezifikation
Referent: Bernd Geck | Texas Instruments

Im Jahr 2006 baute Bernd Geck bei Texas Instruments in Freising das Entwicklungsteam und die Laborumgebung für getaktete Stromversorgungen auf und leitet dies nun seit mehr als zehn Jahren. Dieses Team erstellt jährlich knapp zweihundert kundenspezifische Stromversorgungen für europäische Größtkunden, rund 600 Designs entwickelte G. hierbei aus eigener Hand. Zuvor arbeitete G. im Bereich Leistungselektronik bei der Deutschen Aerospace sowei bei Siemens und verfügt über mehr als 25 Jahren Berufserfahrung im Bereich Schaltnetzteile. Weiterhin ist G. als EU Chairman und Presenter der TI Power Supply Design Seminare sowie seinem TI Power Workshop weltweit bekannt. Bereits 2011 wurde G. zum Member Group Technical Staff MGTS benannt.

09:45 Uhr
Grundlagen Stromversorgungs-Topologien und deren richtige Auswahl anhand der Spezifikation mehr
Fehlende oder gar falsche Parameter bei der Spezifikation einer Stromversorgung führen während der Entwicklung zwangsweise zu Verzug und unnötigen Kosten. Anhand dieses Vortrags soll dem Teilnehmer ein Leitfaden zur korrekten Erstellung eines Pflichtenheftes zum Design einer getakteten Stromversorgung an die Hand gegeben werden.
Weiterhin werden dann anhand dieser Spezifikationsparameter verschiedene Topologien von Leistungsteilen vorgestellt, um möglichst kosteneffizient und zeitnah zu einem funktionsfähigen Entwicklungsmuster zu gelangen.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Technische Spezifikation einer Stromversorgung
  • Auswahl der richtigen Stromversorgungstopologie anhand der Spezifikation
Referent: Bernd Geck | Texas Instruments

Im Jahr 2006 baute Bernd Geck bei Texas Instruments in Freising das Entwicklungsteam und die Laborumgebung für getaktete Stromversorgungen auf und leitet dies nun seit mehr als zehn Jahren. Dieses Team erstellt jährlich knapp zweihundert kundenspezifische Stromversorgungen für europäische Größtkunden, rund 600 Designs entwickelte G. hierbei aus eigener Hand. Zuvor arbeitete G. im Bereich Leistungselektronik bei der Deutschen Aerospace sowei bei Siemens und verfügt über mehr als 25 Jahren Berufserfahrung im Bereich Schaltnetzteile. Weiterhin ist G. als EU Chairman und Presenter der TI Power Supply Design Seminare sowie seinem TI Power Workshop weltweit bekannt. Bereits 2011 wurde G. zum Member Group Technical Staff MGTS benannt.

10:30 Uhr
Kaffeepause
11:00 Uhr
EMV- und Effizienz-Optimierung bei DC/DC-Konvertern von 50 bis 150 W mehr
Bei DC/DC Schaltreglern mit relativ hohen Ein- & Ausgangsströmen ist u.a. die Wahl der passenden Kondensatoren Technologie, Speicher Induktivitäten, Schaltfrequenz und Halbleiter entscheidend für den resultierenden Wirkungsgrad. Ein Schaltregler mit hohem Wirkungsgrad ist aber nur dann marktreif, wenn dieser auch alle notwendigen EMV Richtlinien einhält, bzw. das Endprodukt in welchem dieser eingesetzt wird. Hierzu müssen am Ein- & Ausgang oftmals noch passende Filter eingeplant werden, um die Störaussendung zu reduzieren. Bei hohen Eingangs- & Ausgangsströmen ist es jedoch schwierig einen Kompromiss zwischen Effizienz, Baugröße, Dämpfung und Kosten der Filter sowie der eigentlichen Leistungsstufe zu finden.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • EMV gerechte Layout Optimierung
  • EMV & Effizienz Messungen verschiedener Schaltungsvarianten
  • Auswahlkriterien passiver & aktiver Bauelemente hinsichtlich EMV, Kosten & Effizienz
Referent: Andreas Nadler | Würth Elektronik eiSos

Herr Nadler hat jahrelange Erfahrung als Hardware Engineer im Bereich der getakteten Stromversorgungen und der Analogen Schaltungstechnik. Seit dem Jahr 2015 arbeitet Herr Nadler als Field Application Engineer für die Würth Elektronik eiSos GmbH in der Business Unit für passive und aktive Bauelemente. Dort ist er spezialisiert auf den Entwurf von EMV konformen Stromversorgungen und Schnittstellen, sowie die gesamte Entstörung elektronischer Baugruppen.

11:45 Uhr
DC/DC Wandler: Schutz vor Nutzer und Umgebung mehr
Ein gekaufter oder selbst entwickelter DC/DC Wandler liefert die wichtigste Funktionalität, nämlich die gewünschte Ausgangsspannung. In den meisten Fällen reicht das aber nicht, z.B. auch bei der EMV. Bei diesem Vortrag geht es aber um Schutzfunktionen.

Natürlich ist der Nutzer selber schuld, wenn er die Eingangsspannung verpolt oder ausversehen am Ausgang anschließt. Es gibt viele weitere "unglückliche Umstände", die zum Defekt des Wandlers führen. In den meisten Fällen ist der Nutzer verärgert, aber nicht auf sich, sondern auf den Hersteller: "Das muss der Wandler doch können! Das kann doch immer passieren!".

Wer liest schon die Bedienungsanleitung? Wer misst genau nach, ob alle Parameter in der Wandler-Spezifikation eingehalten werden? Man baut den DC/DC Wandler in sein Gerät ein und macht meistens nur einen Dauer-Stress-Test. Dramatisch kann es werden, wenn die Geräte nach einem Jahr Probleme bereiten und man dann erst feststellt, dass man "eine Kleinigkeit" nicht beachtet hat.

Wie kann man DC/DC Wandler zur Redundanz parallel schalten und priorisieren? Wie kann man Rückwärtsströme, z.B. in die Batterie oder ein Netzteil, effizient vermeiden?
Was passiert im Fehlerfall, also bei einem Bauteil Defekt? Welche Vorkehrungen kann man da treffen?

Im Vortrag werden für realistische Problemfälle praktikable Lösungen mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen aufgezeigt. Entscheiden muss dann aber jeder selber, in welche Schutz-Funktionalitäten er investieren will, um Geräte robuster oder Nutzer zufriedener zu machen.

Referent: Markus Rehm | IBR Ingenieurbüro Rehm

Nach seinem Elektronik-Studium arbeitete Markus Rehm acht Jahre lang bei der Deutschen Thomson Brandt GmbH in Villingen-Schwenningen als Forschungs- und Entwicklungsingenieur im Labor für Stromversorgungen. Seit 20 Jahren ist er freiberuflich tätig und bietet seinen Kunden mit seinem Elektroniklabor Forschung, Entwicklung und Beratung für Medizintechnik, Automotive und IT als Dienstleistung an. Seine Schwerpunkte dabei sind die Funktionalität, die Zuverlässigkeit und die EMV von Leistungselektronik. Viele seiner Erfindungen wurden zu Patenten angemeldet und sind erfolgreich im Einsatz. Seit 2008 lehrt er als Dozent an der Hochschule Furtwangen University. Seine Vorlesungen sind: „Industrieelektronik“, „Stromversorgungen für eingebettete Systeme“, „E-Car Driving Technology“ und „Elektronikanwendungen in der Medizintechnik“.

12:15 Uhr
Royer Topology: Wie die kleinsten Wandler außerordentliche Leistung bewältigen
Referent: Steve Roberts | RECOM Engineering GmbH & Co. KG

Steve Roberts wurde in England geboren. Er erhielt einen B.Sc. in Physik und Elektronik an der Brunel University, London, bevor er am University College Hospital arbeitete. Später wechselte er als Head of Interactives zum Science Museum, wo er seinen M.Sc. am University College, London erhielt. Vor 18 Jahren machte er seinen persönlichen Brexit und zog nach Österreich, wo er Technischer Direktor der RECOM-Gruppe in Gmunden wurde. Er ist der Autor der Bücher "DC/DC Book of Knowledge" und "AC/DC Book of Knowledge" (https://www.recom-power.com/de/emea/downloads/bok.html)

12:45 Uhr
Mittagspause
13:45 Uhr
Anwendung im Automobilbereich für Synchrone und Multitopology-DC/DC-Controller mehr
Anhand von verschiedenen Systemarchitekturen im Automobilbereich und eingesetzten Technologien für Fahrzeugbeleuchtung werden die Anforderungen an DC/DC Wandler aufgezeigt und der Einsatz von synchronen und konfigurierbaren DC/DC Wandlern beleuchtet. Im Anwendungsbereich Rücklicht werden die Herausforderungen der heute verwendeten Systeme aufgezeigt und Vorteile eines Systems mit DC/DC Wandler beschrieben. Mit aktuellen Anwendungsbeispielen soll verdeutlicht werden wo die Stärken und Schwächen vorhandener Lösungen liegen.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Systemkonzepte für DC/DC als LED Treiber für Frontlicht
  • Vorteile der Kombination von DC/DC mit Linearen Stromquellen
  • Anwendungsbeispiele synchroner DC/DC Controller
Referent: Stefan Stögner | Infineon Technologies

Stefan Stögner ist System Architect für den Bereich Automotive LED Lösungen bei Infineon Technologies und ist zuständig für den Aufbau und Bewertung von Systemkonzepten. Er hat das Studium Telematik an der Technischen Universität Graz absolviert.

Referent: Torsten Klemmer | Infineon Technologies

Torsten Klemmer zeichnet sich bei der Infineon Technologies AG für das weltweite Marketing für Automotive LED Treiber verantwortlich. Er hält ein Diplom-Ingienieur (FH) in Elektrotechnik sowie einen Diplom-Wirtschafts-Ingenieur (FH).

14:30 Uhr
LED-Beleuchtungssteuerung für Machine Vision – Blitzsteuerung für industrielle Anwendungen mittels Boost- und Step-Down-Konvertern mehr
Machine Vision gilt zu Recht als Schlüsseltechnologie für Industrie 4.0. Dieser Vortrag gibt einen Einblick in eine der größten Herausforderungen - Bilder von höchster Schärfe selbst von sich schnell bewegenden Objekten zu erhalten. Die daraus resultierenden Hürden für Schaltungs-Entwickler werden verdeutlicht. Eine entsprechende Lösung zum Treiben von Hochleistungs-LEDs mit bis zu 200 ns kurzen Konstantstrom-Pulsen und bis zu 10 kHz Pulswiederholungsraten wird anhand eines konkreten Referenz-Designs vorgestellt. Der Vortrag zeigt, wie die LEDs mit bis zu 40W gepulst werden, während die Schaltung mit nur 15 W Maximal-Leistung von einem 8 bis 36 V Netzteil gespeist werden kann. Der Vortrag geht desweiteren auf zusätzliche Schaltungsblöcke zum Verpolungsschutz und zur galvanischen Isolation des Daten-/Trigger- und Power-Interfaces ein.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Machine Vision spezifische Anforderungen an LED-Blitzsteuerung
  • Modifizierte Schaltungen für Pre-Boost, LED-Buck und Dual-FET Dimming zum Erfüllen der elektrischen und zeitlichen Anforderungen
  • Komplette Implementierung, um zusätzliche Schutzfunktionen (Eingangsverpolschutz, Weitbereichseingang mit konstanter Leistungsbegrenzung, isoliertes Daten-/Trigger- und Power-Interface) bereitzustellen
Referent: Jürgen Schneider | Texas Instruments

Jürgen Schneider ist Diplom-Ingenieur (FH) und arbeitet als Systemingenieur bei Texas Instruments (TI). Dort ist er im Industrial Systems Team für die Entwicklung von Referenz-Designs für Factory Automation verantwortlich. Er war 13 Jahre als Entwickler für Halbleiterfertigungs-Equipment, Telemetriesysteme und Medizingeräte tätig, bevor er 1999 zu Texas Instruments kam. Bei TI arbeitete er zunächst als Analogspezialist, FAE und Systemingenieur für Power Management-ICs. Als „Member, Group Technical Staff“ präsentiert er auf technischen Konferenzen und Seminaren, u.a. war er über Jahre Referent des branchenweit bekannte „TI Power Supply Design Seminar“.

15:15 Uhr
Kaffeepause
15:45 Uhr
Auswahl und Qualifizierung von Standardstromversorgungen – Messungen und Hinweise zum Design mehr
Ein Blick über den Tellerrand zeigt uns, dass Datenblatt und Wirklichkeit gerne auseinanderdriften. Ist der Mehrverbrauch des Fahrzeugs gegenüber den NEFZ Angaben tatsächlich ein Betrug am Kunden? Oder liegt es viel mehr an den standardisierten Messungen, die vorgenommen werden müssen?
Beim Auto entscheiden wir in der Regel ohne eigene Messungen.
Doch wie wählt man nun die passenden Komponenten für die Stromversorgung aus?  
Wir hätten wohl alle gerne einen Wandler der die benötigten Anforderungen direkt erfüllt -> Die fertige Lösung. Aber der Regelfall bedeutet mehr Aufwand, weil die Anwendung vielleicht mehr als einen Wandler benötigt oder eine Zusatzbeschaltung um die gewünschten Werte zu erhalten.
Was muss nun bestimmt werden um eine passende Lösung zu finden?
Dieser Vortrag soll die Möglichkeiten aufzeigen, welche Qualifizierungen ein „einfach“ eingerichtetes Labor schon bringen kann. Darüber hinaus werden noch beliebte Schaltungsarten wie Reihen und Parallelschaltung betrachtet.

Referent: Martin Tenhumberg | Traco Electronic GmbH

Martin Tenhumberg Baujahr 1981 ist seit 2010 bei der Traco Electronic GmbH als Field Sales Engineer und Key Account Manager tätig. Seine Erfahrung basiert auf der Ausbildung zum Energieelektroniker mit anschließendem Studium und mehrjähriger Erfahrung im Bereich Fertigungsautomatisierung. In enger Zusammenarbeit mit Traco-Kunden hat Hr. Tenhumberg schon zahlreiche Stromversorgungsprojekte in anspruchsvollen Applikationen im MSR-, Bahn-, Medizin- und Energiebereich erfolgreich verwirklicht.

16:15 Uhr
Integrated Coil DC/DCs for Industrial IoT(englisch) mehr
Industrial IoT, factory automation (Industry 4.0) and building automation are driven towards smarter and more compact devices.  Increased features and smaller solution size create extreme challenges especially for power management. Torex' unique Micro DC/DC family integrates DC/DC together with inductor to provide industry's smallest solution size combined with superior thermal performance and minimized EMI noise. Furthermore, the overall design complexity is significantly reduced leading to faster development time and easier component reuse.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • The future of power management; keeping your devices cool and efficient in today's space constrainted applications.
Referent: Juho Sarkela | Torex Semiconductor

Juho Sarkela was born in Finland, above the Arctic Circle. He received his M.Sc. in electronics (analog/RF IC design) from University of Oulu, Finland. After several years as an analog IC designer especialising in power management ICs and working in the UK and France he moved to Torex Semiconductor, where today he is a Strategic Sales Manager driving the Torex' technical solutions to customer base in Europe.

16:45 Uhr
DC/DC-Wandler für IGBTs, SiC- und GaN-Drivers
Referent: Steve Roberts | RECOM Engineering GmbH & Co. KG

Steve Roberts wurde in England geboren. Er erhielt einen B.Sc. in Physik und Elektronik an der Brunel University, London, bevor er am University College Hospital arbeitete. Später wechselte er als Head of Interactives zum Science Museum, wo er seinen M.Sc. am University College, London erhielt. Vor 18 Jahren machte er seinen persönlichen Brexit und zog nach Österreich, wo er Technischer Direktor der RECOM-Gruppe in Gmunden wurde. Er ist der Autor der Bücher "DC/DC Book of Knowledge" und "AC/DC Book of Knowledge" (https://www.recom-power.com/de/emea/downloads/bok.html)

17:15 Uhr
Ende dritter Vortragstag

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